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Ein zu hoher Blutdruck (essentielle arterielle Hypertonie) ist einer der größten Risikofaktoren für einen vorzeitigen Herz-Kreislauftod.

Doch selbst eine vergleichsweise spät einsetzende Behandlung mit bewährten Medikamenten aus den Wirkstoff-Familien der Diuretika, Betablocker und/oder ACE Hemmer können das erhöhte Herz-Kreislauf-Risiko deutlich absenken.
Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Patienten  bei jedem Arztbesuch ihren Blutdruck messen lassen. Sehr bewährt hat sich auch die regelmäßige Selbstmessung des Blutdrucks durch den Patienten. Diese Werte sind oft zuverlässiger als die in der Arztpraxis erfassten Messergebnisse (sog. "Weißkittel-Hypertonie").
Da ein erhöhter Blutdruck meist keine Beschwerden verursacht ist es wichtig, dass die verordneten Medikamente keine schweren Nebenwirkungen haben, die beispielsweise die Lebensqualität zu sehr absenken. Ansonsten werden die Tabletten einfach nicht genommen....


 
 
 
   
 

Hypertonie als Risikofaktor - Bluthochdruck-Behandlung mit salzarmer Ernährung in der Kritik

Ein erhöhter Blutdruck gilt seit Jahrzehnten als eine der Hauptursachen für Herzinfarkt und Schlaganfall sowie ein hohes Sterberisiko. Daher werden Jahr für Jahr weltweit im Zuge einer Herzinfarkt-Prophylaxe  Milliarden ausgegeben, um den Bluthochdruck medikamentös, bzw. durch zm Teil drastische  Änderungen der Lebensführung abzusenken. Dazu gehört auch eine kochsalzarme Ernährung, die bei einigen Menschen die Lebensqualität nicht unerheblich mindern kann.  Doch jetzt nährt eine wissenschaftliche Langzeitstudie den dringenden Verdacht, dass eine kochsalzarme Diät das Herzinfarkt- und Sterberisiko nicht senkt, sondern möglicherweise sogar drastisch erhöht. Weitere vorurteilsfreie Forschung ist nun dringend erforderlich. mehr lesen

Quelle: Abstract einer im  Fachjournal JAMA publizierten Langzeitstudie

 

 

 

 
 
Statine enttäuschen:  Die Blutfettsenker sind im Zuge der sog. "Primär-Prophylaxe" bei Risikopatienten nicht in der Lage, das Auftreten eines ersten Herzinfarkts zu verhindern, bzw. das allgemeine Sterberisiko zu senken. mehr lesen
Quelle: Presse-Information Fachblatt Archives of Internal Medicine


 
 
Hypertonie-Therapie: Welche Medikamente sind für die Routine-Therapie (First-Line-Antihypertonika) besonders geeignet?
Für die Behandlung des Bluthochdrucks steht eine ungewöhnlich breite Palette von Medikamenten zur Verfügung - unter anderem Beta- und Alpha-Blocker, Kalzium-Antagonisten und ACE-Hemmer.  Bisher war aber unter den Ärzten umstritten, welchen Medikamenten man zui Beginn einer Hypertonie-Therapie den Vorzug geben sollte. Nun haben kanadische Wissenschaftler dieses Problem durch die sorgfältige Analyse des vorhandenen Daten-Materials gelöst. 
Von allen blutdrucksenkenden Medikamenten (Antihypertonika)  haben die preisgünstig verfügbaren,  niedrig dosierten Diuretika (aus der Gruppe der Thiazide) die stärkste Wirkung auf die Herz-Kreislauf-Morbidität und -Mortalität -  bei gleichzeitig geringen Nebenwirkungen.
mehr
Quelle: Presse-Information Universität von British Columbia


 
 

Mehr Verkehrslärm - höherer Blutdruck

Neue UBA-Studie bestätigt Zusammenhang zwischen Straßenverkehrslärm und Krankheitshäufigkeit Menschen aus stark mit Verkehrslärm belasteten Wohngebieten sind häufiger wegen Bluthochdrucks in ärztlicher Behandlung als diejenigen, die an weniger belasteten Straßen wohnen. mehr
Quelle: Pressemitteilung Umweltbundesamt 

 

 

 

 
 
Cholesterin-Panik: mäßiger Eierkonsum erhöht das Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risiko offenbar nicht. Bei besonders  gesundheitsbewussten Menschen gelten Eier schon seit langer Zeit als gefährliche "Cholesterin-Schleuder" und werden daher von diesen völlig aus der Diät verbannt. Dabei scheint es sich aber um eine übertriebene Schutz-Maßnahme zu handeln, die möglicherweise nur bei Zuckerkranken Sinn macht. mehr
Quelle: Medline Abstract Fachblatt Am J Clin Nutr.



 
 
Obst ist nicht durch Tabletten zu ersetzen: Multivitamin-Tabletten können das Sterberisiko erhöhen: Antioxydatien wie die Vitamine A, Beta-Karotin, C , E und Selen werden weltweit von Millionen von Menschen in der Hoffnung eingenommen mit dieser Maßnahme ihre Gesundheit zu verbessern, bzw. ihr Leben zu verlängern. Jetzt bewies eine in Dänemark und Italien erarbeitete und im Fachblatt Journal of the American Medical Association (JAMA) publizierte Studie , dass diese weit verbreiteten Hoffnungen offenbar auf unbegründeten Vorurteilen basieren und somit nicht berechtigt sind. Ganz im Gegenteil.  mehr
Quelle: Medline Abstract Fachblatt Journal of the American Medical Association (JAMA) 




 
 

Dunkle Schokolade ist in der Lage einen erhöhten Blutdruck zu senken.

Das zeigt eine Pilot-Studie, die Pharmakologen der Universität Köln jetzt in der angesehenen amerikanischen Medizinfachzeitschrift JAMA veröffentlichten. mehr
Quelle: Presse-Information Universität Köln und Abstract Med. Fachzeitschrift Journal of the American Medical Association (JAMA)

 

 

 

 

 
 
Vitamine A + E senken das Herzinfarkt-Risiko nicht: Die angesehene Medizin-Fachzeitung The Lancet räumt jetzt mit einem weiteren weit verbreiteten Vorurteil auf, das besagte, dass die antioxydativ wirkenden Vitamine A und E die Entwicklung einer Arteriosklerose verlangsamen und so der Entstehung von Herzinfarkten vorbeugen. mehr
Quelle: Presse-Information Fachzeitschrift The Lancet
 
 

 

 

 


 

 

 

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